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Die Burg Plankenstein wurde von den Plankensteinern
erbaut, die 1186 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurden.
Der Name 'Plankenstein' leitet sich vom Wort 'blanc' ab und bedeutet
soviel wie 'der vom weißen Stein'. Sie waren wohlhabende Ritter,
die vor allem bei dem Bruderzwist im Hause Habsburg eine große
Rolle spielten.
Doch erst, als die Landsknechte die Ritter ablösten und die
Renaissance anstelle der Gotik trat, wurde die Burg zum prächtigen
Schloß ausgebaut.
1571 erwarb die Familie der Malenthein Plankenstein. 1655 wurden
die Grafen Kunitz als Besitzer erwähnt.
Während der Türkenbelagerung fand die umgebende Bevölkerung
dort Schutz vor umherstreifenden, plündernden türkischen
Scharen. Jedoch eskalierte die Situation. 1500 Flüchtlinge
wurden ein Monat lang in der Burg von den Türken belagert.
Erst als die Dragoner kamen, wurden sie und somit auch Plankenstein
befreit.
1713 erwarb Bartholomäus Freiherr von Tinti die Burg. Er stammte
aus dem damals österreichischen Norditalien, kam an den Kaiserhof
und nannte noch weitere zwei Schlösser sein Eigen. 1757 starb
er im Alter von 96 Jahren auf Plankenstein.
Von da an begann der Verfall der Burg. Da seine Nachkommen längst
auf der Schallaburg wohnten, verfiel Plankenstein komplett. Die
Chronik von 1800 meint hierzu: 'Plankenstein, zu Anfang des Jahrhunderts
noch ein wohlerhaltenes Schloß, wurde Stück für
Stück seiner Einrichtung, endlich sogar seiner Fenster und
Thüren beraubt. In den Prunkgemächern trieben Wind und
Wetter ihr Spiel, die Gemäuer barsten, die Dächer sanken
ein und in wenigen Jahrzehnten war das Schloß eine Ruine.
Plankenstein ließ sich nicht mehr richten, da die allernöthigste
Restaurierung unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht
hätte. Doch wurde daran wenigstens soviel gethan, daß
Kirche und Schule, Pfarrers- und Schullehrerwohnung in der Schloßruine
Platz fanden.'
Erst 1975 wies Graf Clam (damals im Bundesdenkmalamt) Peter Trimbacher
auf die Burg Plankenstein hin. Dieser machte sich sofort auf Entdeckungstour.
Und als er dann endlich nach endlosen Dickichten von Bäumen
und Sträuchern den Innenhof der Burg betrat, stand für
ihn fest, daß ihm diese Burg bald gehören wird.
Einige Zeit, Briefe und Telefonate später saß er mit
dem deutschen Besitzer Baron Nagel-Doornick und Verwalter Schlesinger
im Stöckl der Schallaburg und unterzeichnete den Kaufvertrag.
Die Wiederauferstehung der Burg hatte begonnen! In nur einem Jahr schaffte es Peter Trimbacher die
Burg komplett zu restaurieren. Es war eine Meisterleistung in Anbetracht
der Tatsache, daß er nur minimale finanzielle Mittel zur Verfügung
hatte. Doch er arbeitete hart und bald schon ward aus der Ruine
wieder eine prächtige Burg entstanden, die mit einer Gastwirtschaft,
40 Komfortzimmer und einer eigenen Kirche aufwartet.
Inzwischen hat schon die ein oder andere prominente Persönlichkeit
die Burg besucht. Als Seminarhotel wird es ebensogern genutzt. Doch
viele Leute kommen auch gern deshalb hierher, weil die Burg Plankenstein
ein Ereignis für die ganze Familie ist!
Nähere Details nachzulesen in der 34-seitigen Broschüre
'Plankenstein - 25 Jahre Wiederaufbau'.
Erhältlich direkt in der Burg zum Preis von 50 ATS
www.burgplankenstein.com
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Anfahrt
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Siehe Plan auf www.burgplankenstein.com
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Lage
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Niederösterreich / Mostviertel
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Behindertengerecht
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Ja
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Öffnungszeiten
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Täglich bis in die Abendstunden
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Parkplatz
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Direkt vor der Burg Plankenstein
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Restaurant - Cafe
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Ist auf der Burg vorhanden.
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Museum - Sammlung
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Es gibt auf Plankenstein reichhaltige Sammlungen
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Hotel - Übernachtung
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52 Zimmer für 200 Personen sind vorhanden.
Details siehe
Homepage |
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Eintrittspreis
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Freier Eintritt
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Kapelle - Schloßkirche
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Kapelle, die auch für Hochzeiten benutzt
wird.
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Veranstaltungen
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Es finden laufend Veranstaltungen statt.
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Telefon - Fax - Email
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Tel. 02755/7254
Mobil 0664/444 9987
Fax 02755/7468
E-Mail: postmaster@burgplankenstein.com |
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