{"id":4684,"date":"2020-04-26T18:10:59","date_gmt":"2020-04-26T17:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/?p=4684"},"modified":"2020-04-26T20:31:46","modified_gmt":"2020-04-26T19:31:46","slug":"burgruine-twimberg-in-bad-st-leonhard-kaernten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/2020\/04\/26\/burgruine-twimberg-in-bad-st-leonhard-kaernten\/","title":{"rendered":"Burgruine Twimberg in Bad St. Leonhard (K\u00e4rnten)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-drop-cap\"><strong>Das Obere Lavanttal fasziniert die Besucher mit zahlreichen sch&ouml;nen mittelalterliche Burganlagen, die vorrangig zur Sicherung der reichlichen Bodensch&auml;tze errichtet wurden. Eine der &auml;ltesten scheint die Burgruine Twimberg zu sein, deren Entstehung ins 10. Jhdt. zur&uuml;ckreicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-53-1024x768.jpg\" alt=\"Burgruine Twimberg Bad St Leonhard K&auml;rnten\" class=\"wp-image-4657\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-53-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-53-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-53-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-53.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption>Eine seltene Aufnahme des Burginneren aus dem Jahre 2005,<br>als die Burg noch frei zug&auml;nglich war. Im Bild die S&uuml;dostecke des Burghofes.<\/figcaption><\/figure><p>Oberhalb der Einm&uuml;ndung des Waldsteinergrabens in das Lavanttal liegt die weithin sichtbare Burgruine Twimberg. Um 931 erfolgt eine k&ouml;nigliche Schenkung der Burg samt umliegenden Gebiet an das Erzbistum Salzburg. Die Burg muss damals also schon bestanden haben. Urkundlich fassbar wird die Burg Twimberg erst im Jahre 1265. In der Urkunde wird ein &bdquo;Wolfker eciam Murro de Twingenberch&ldquo; genannt. Otto von Wei&szlig;enegg &uuml;bergab das Salzburger Lehen und die Burg Twimberg an seinen Sohn Hartneid, der es 1328 an Bischof Dietrich von Lavant verkaufte.<\/p>\n\n\n\n<p>So kam die Burg an das Bistum St. Andr&auml; im Lavanttal, unter der die Anlage um- und ausgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammt auch ein Gro&szlig;teil der heute noch erhaltenen Mauern. Der Neubau des Bergfried f&auml;llt in diese Umbauphase genauso wie der neu angelegte Bering. Doch die Burg lang an einem ansteigenden Berghang und die Entwicklung der Feuerwaffen machte Ann&auml;herungshindernisse notwendig. So erteilte man dem damaligen Burggrafen von Twimberg, Hartneid von Weissenegg, die Erlaubnis, die etwas tiefer gelegene Feste Pirkenstein als Vorwerk zu Twimberg zu errichten. Zudem steht zur Burg Twimberg hangaufw&auml;rts gelegen, ein von Halsgr&auml;ben gesicherter Turm mit einer Seitenl&auml;nge von zw&ouml;lf Metern.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeit Bischof Roth von Lavant (1468-1482) erfolgte die Anlage der Vorburg mit Toranlage, dem Zwinger sowie vom Osttrakt und der K&uuml;che. Die Erweiterungen zeigen, wie wichtig damals die Burg als Verwaltungsst&uuml;tzpunkt war.<\/p>\n\n\n\n<h2>Die Burg weckt immer wieder Begehrlichkeiten.<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-61-1024x768.jpg\" alt=\"Burgruine Twimberg Bad St Leonhard K&auml;rntenBurgruine Twimberg Bad St Leonhard K&auml;rnten\" class=\"wp-image-4665\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-61-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-61-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-61-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-61.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption>Ruinenmauer vom gro&szlig;en Umbau im 14. Jhdt. unter dem Bistum Lavant.<\/figcaption><\/figure><p>Als sich Bischof Johann I von Lavant im Streit zwischen Kaiser Friedrich III und dem ungarischen K&ouml;nig Matthias Corvinus auf die Seite der Ungarn schlug, wurde Twimberg von 1481-1490 ein St&uuml;tzpunkt der Ungarn, die von der Burg aus sogar Raubz&uuml;ge ins Umland unternahmen. Wegen der drohenden T&uuml;rkengefahr wurde die Burg abermals stark ausgebaut. Der ungarische K&ouml;nig Matthias Corvinus zog triumphierend in die &ouml;sterreichische Hauptstadt ein und koordinierte von Wien aus erfolgreich weitere Eroberungen in Nieder&ouml;sterreich und der Steiermark. Kaiser Friedrich III floh nach Westen und wartete die Gunst der Stunde ab. Als K&ouml;nig Matthias Corvinus 1490 ohne m&auml;nnlichen Nachfolger verstarb, war es die Chance f&uuml;r den Habsburger. Er kam zur&uuml;ck und sicherte sich seinen Machtanspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Twimberg nun Kaiser Friedrich III anheimfiel, musste Bischof Baumgartner von Lavant die Burg von ihm zur&uuml;ckkaufen. Wieder wurden Pfleger zur Verwaltung eingesetzt. Allerdings begann ab nun der stete Verfall der Anlage. Im 16. Jhdt. war die Burg bereits stark verfallen, wurde aber 1569 wieder instand gesetzt. Im Lavanter Verzeichnis hei&szlig;t es von Bischof Hercules Rettinger <em>&bdquo;&hellip;dass er f&uuml;r sein Bistum sehr besorgt gewesen sei und dass er insbesondere ersucht habe, die bist&uuml;mlichen Geb&auml;ude in gutem Zustande zu erhalten und diejenigen, welche Schaden gelitten, wieder herzustellen wie die Veste Twimberg, an denen er zu ihrer Wiederherstellung vieles habe bauen lassen&hellip;&ldquo;<\/em>.<sup><em>7<\/em><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Als 1673 der letzte Pfleger die Burg verlie&szlig;, verkam die Burg rasch g&auml;nzlich zur Ruine. Obwohl sie ihre Bedeutung als Burg l&auml;ngst verloren hat, blieb die Burg, sicherlich auch wegen des dazugeh&ouml;rigen Landbesitzes, bis ins 19. Jhdt. beim Bistum Lavant.<\/p>\n\n\n\n<h2>Die Burgruine Twimberg verf&auml;llt<\/h2>\n\n\n\n<p>Als 1932 die hoch aufragenden Mauern auf die darunter liegenden H&auml;user zu fallen drohten, kam ein Wendepunkt f&uuml;r die Burg. Man entschloss sich, die Ruine zu sanieren und den Weiterbestand der Ruine zu retten. Viele Jahre lang arbeitete der Burgenerhaltungsverein Twimberg an der Ruine, soda&szlig; sie heute in einem guten Zustand ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Burgruine Twimberg wurde vom Burgenkunde.at-Team bereits 2005 besucht und fotografiert. Damals war die Anlage noch (auf eigenes Risiko) begehbar. Daher entstanden auch Fotos vom Inneren der Burg, die wir hier exklusiv pr&auml;sentieren. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass sich die Besitzverh&auml;ltnisse mittlerweile (2020) ge&auml;ndert haben und die Burgruine Twimberg nur mehr von au&szlig;en besichtigt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-68-1024x768.jpg\" alt=\"Burgruine Twimberg Bad St Leonhard K&auml;rnten\" class=\"wp-image-4672\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-68-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-68-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-68-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-68.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption>Burg Twimberg wurde vom 14. bis ins 16. Jhdt. durch das Bistum Lavant gro&szlig;z&uuml;gig ausgebaut.<\/figcaption><\/figure><h2>Beschreibung der Burgruine Twimberg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Die nahezu quadratische, gro&szlig;e Anlage zeigt die Form einer typisch mittelalterlichen Burg. Der heutige Baubestand ist gr&ouml;&szlig;tenteils in das 14.-16. Jhdt. zu datieren, die Reste des Bergfrieds stammen aus dem 13. Jhdt. Noch &auml;lter ist der Kern der Hochburg, der in die erste H&auml;lfte des 12. Jhdt. datiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das s&uuml;dliche Vorwerk, die Feste Pirkenstein, stammt aus dem 14. Jhdt. Da Burg Twimberg an einem Hang liegt, wurde auch hangaufw&auml;rts ein Ann&auml;herungshindernis geschaffen. Ein gewaltiger Turm mit 12 Meter Seitenl&auml;nge, 2 Meter starken Mauern und einer urspr&uuml;nglichen H&ouml;he von 14 Meter, umgeben von Halsgr&auml;ben, sollte der Burg Deckung geben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-01-Grundriss-Plan-1024x768.jpg\" alt=\"Burgruine Twimberg Bad St Leonhard K&auml;rnten\" class=\"wp-image-4605\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-01-Grundriss-Plan-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-01-Grundriss-Plan-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-01-Grundriss-Plan-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgruine-Twimberg-Bad-St-Leonhard-Kaernten-01-Grundriss-Plan.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><figcaption>Grundri&szlig;plan der Burgruine Twimberg in Bad St. Leonhard in K&auml;rnten.<\/figcaption><\/figure><p>Die ab dem Jahre 1934 erfolgte Sanierung der Burg ist gl&uuml;cklicherweise ein Musterbeispiel der Burgensanierung. So konnte sich die Anlage ihren Charme bewahren. In den letzten Jahrzehnten sorgte die Stadtgemeinde Bad St. Leonhard f&uuml;r eine Absicherung der Burgruine. Seit 1989 werden die Instandhaltungs- und Absicherungsarbeiten durch den Burgenerhaltungsverein Twimberg durchgef&uuml;hrt, um die Reste einer wichtigen Wehrburg K&auml;rntens der Nachwelt zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2>Quellen und Verlinkungen zur Burgruine Twimberg:<\/h2>\n\n\n\n<ul><li>Burgen &amp; Schl&ouml;sser in &Ouml;sterreich; Georg Clam-Martinic; 1991 by Landesverlag im Veritas Verlag, Linz; S. 79<\/li><li>Von Burg zu Burg in &Ouml;sterreich; Gerhard Stenzel; 1973; S. 216<\/li><li>K&auml;rntner Burgenkunde; Kohla\/Metznitz\/Moro; 1973<\/li><li>Burgen und Schl&ouml;sser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit; Hermann Wiessner; 1963<\/li><li>Burgen und Schl&ouml;sser in K&auml;rnten; Hugo Henckel-Donnersmarck; 1964<\/li><li>Dehio-K&auml;rnten; 2001<\/li><\/ul><p>1) Eintrag auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.wehrbauten.at\/ktn\/kaernten.html?\/ktn\/twimberg\/twimberg.html\" target=\"_blank\">Wehrbauten.at<\/a><br>2) Eintrag auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.lovntol.at\/sehenswuerdigkeiten\/burgen-im-lavanttal\/burgruine-twimberg\" target=\"_blank\">LovnTol.at<\/a> (mit vielen weiteren Burgen der Umgebung)<br>3 Eintrag Burgruine Twimberg auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgruine_Twimberg\" target=\"_blank\">wikipedia<\/a><br>4) Verortung auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/place\/46%C2%B054'59.2%22N+14%C2%B050'47.3%22E\/@46.916443,14.8455449,504m\/data=!3m2!1e3!4b1!4m13!1m6!3m5!1s0x0:0xb1eafbac0be46b68!2sBurgruine+Twimberg!8m2!3d46.9186278!4d14.8470773!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d46.916443!4d14.8464626\" target=\"_blank\">Google Maps<\/a><br>5) Die Welt der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.habsburger.net\/de\/kapitel\/die-ungarn-kommen-kaiser-friedrich-iii-gegen-matthias-corvinus\" target=\"_blank\">Habsburger<\/a><br>6) Burg Twimberg auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.burgenwelt.org\/oesterreich\/twimberg\/object.php\" target=\"_blank\">Burgenwelt<\/a><br>7) Familiengeschichte der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.rettinger.tv\/61949\/55749.html\" target=\"_blank\">Rettinger<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Lage: K&auml;rnten, Oberes Lavanttal, Bezirk Wolfsberg<br>Anschrift: 9441 Twimberg<br>Parken: Im Ort Twimberg eine Parkm&ouml;glichkeit suchen und von dort &uuml;ber einen kurzen Anstieg zur Burgruine Twimberg. Gehzeit ca. 10 Minuten.<br>&Ouml;ffnungszeiten: Dzt. nur von Au&szlig;en zu besichtigen da in Privatbesitz.<br>F&uuml;r Kinderwagen und Rollstuhlfahrer erreichbar: Nein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Obere Lavanttal fasziniert die Besucher mit zahlreichen sch\u00f6nen mittelalterliche Burganlagen, die vorrangig zur Sicherung der reichlichen Bodensch\u00e4tze errichtet wurden. Eine der \u00e4ltesten scheint die Burgruine Twimberg zu sein, deren Entstehung ins 10. Jhdt. zur\u00fcckreicht. 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