{"id":398,"date":"2016-07-20T17:58:30","date_gmt":"2016-07-20T16:58:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/?p=398"},"modified":"2016-11-06T20:45:48","modified_gmt":"2016-11-06T19:45:48","slug":"ruine-hinterhaus-in-der-wachau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/2016\/07\/20\/ruine-hinterhaus-in-der-wachau\/","title":{"rendered":"Ruine Hinterhaus in der Wachau"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_167\" style=\"width: 910px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-167\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-167\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_090.jpg\" alt=\"Ruine Hinterhaus in der Wachau\" height=\"598\" width=\"900\"><p id=\"caption-attachment-167\" class=\"wp-caption-text\"><strong><em>Die Ruine Hinterhaus ist das Wahrzeichen der Gegend rund um Spitz an der Donau. Sie thront auf einem zur Donau hin abfallenden Ausl&auml;ufer des Jauerlingmassives.<\/em><\/strong><\/p><\/div>\n<h2>Ruine Hinterhaus<\/h2>\n<p>Die Wachau ist weithin bekannt f&uuml;r seine vielen mittelalterlichen Ruinen. Die in den letzten Jahrzehnten in vorbildlicher m&uuml;hevoller Arbeit wieder begehbar gemachte Ruine Hinterhaus ist das Wahrzeichen der Spitzer Gegend. Besonders beim gro&szlig;en Fest zur Sommersonnenwende ist die Burg ein Erlebnis, da sie in die Feierlichkeiten mit einbezogen wird.<\/p>\n<p>Die ganzj&auml;hrig zug&auml;ngliche Anlage oberhalb von Spitz, liegt auf einem zur Donau hin abfallenden Ausl&auml;ufer des Jauerlingmassives und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Von der Ruine Hinterhaus bietet sich ein wunderbarer, weiter Blick sowohl Donauauf- als auch -abw&auml;rts, auf den 1000 Eimer Berg bei Spitz und die Ausl&auml;ufer des Dunkelsteiner Waldes am orographisch rechten Donauufer. Entsprechend dem Gel&auml;nde des parallel zur Donau streichenden H&ouml;henr&uuml;ckens ist der Grundri&szlig; der Burg einem Rechteck gleich, schmal und langgestreckt. Da die Schmalseiten die gef&auml;hrdetsten Angriffseiten darstellten, wurden diese durch vier bastionsartige vorspringende Eckt&uuml;rme gesichert.<\/p>\n<p>Die kastellartig angelegte Hochburg wird urkundlich 1243 das erste mal fassbar, als die Burg in einer Aufzeichnung des Kloster Niederaltaich als <em>&bdquo;castrum in monte&ldquo;<\/em> erw&auml;hnt wird. Das Hinterhaus als <em>&bdquo;castrum&ldquo;<\/em> genannt wird, deutet auf eine Burg im wehrpolitischen Sinne hin. Dieses Gebiet in dem die Burg steht, ist uralter Besitz (9. Jhdt.) des Klosters Niederaltaich und f&uuml;hrte im Mittelalter die Bezeichnung <strong><em>Grie<\/em><\/strong>. Die Zeit der Erbauung wird bei K&uuml;htreiber, durch die Art des Mauerwerks, f&uuml;r die erste H&auml;lfte des 13. Jhdts. angesetzt, was auch mit der ersten urkundlichen Nennung korrespondiert. Allerdings wird in der Birkenreihe die Hochburg in das ausgehende 12. Jhdt. datiert. Als Erbauer d&uuml;rften die Formbacher gelten, ein sehr altes bayrisches Adelsgeschlecht, die den Landstrich im 12. Jhdt. von den Geroldonen &uuml;bernahmen. Diese hatten ihn ihrerseits von den Ebersberger, die dem Kloster Niederalteich folgten. Direkt unterhalb der Ruine Hinterhaus liegt, ebenfalls an diesem Ausl&auml;ufer des Jauerlingmassives, eine zweite, kleinere Anlage, die derzeit (2016) noch unerforscht und unbestimmt zu sein scheint. Schwammenh&ouml;fer vermutet hier die Burg <a href=\"http:\/\/www.imareal.sbg.ac.at\/noe-burgen-online\/result\/burgid\/1990\" target=\"_blank\">Wolfstein<\/a>. Auf alten Ansichten ist die Anlage als Turm mit Spitzdach (<a href=\"http:\/\/www.imareal.sbg.ac.at\/noe-burgen-online\/tl_files\/bilder\/Waldviertel\/hinterhaus_I_1989\/hinterhaus_I_1989_spitz_vischer.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[398]\">Stich von Vischer 1672<\/a>) oder als Ruine einer kleinen Burg (<a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/a\/ae\/Kunike_Alt-Ruinen_des_Schlosses_Hinterhaus.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[398]\">Lithografie um 1830 von Adolph Friedrich Kunike<\/a>) (<a href=\"http:\/\/i.ebayimg.com\/00\/s\/MTIyNFgxNjAw\/z\/e5YAAOSwkl5XeB-Y\/%24_57.JPG\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[398]\">bei Ebay<\/a>) abgebildet. Ob es ein Vorwerk, eine Vorg&auml;ngeranlage von Hinterhaus oder tats&auml;chlich eine eigenst&auml;ndige (kleine) Burg war, bleibt vorerst unklar. Wer zur Ruine Hinterhaus von der Donauseite her hinaufsteigt, kommt direkt an diesem Burgstall vorbei. Der Name &bdquo;<em>Hinter<\/em>&bdquo;haus, urkundlich auch als &bdquo;<em>Ober<\/em>&bdquo;haus erw&auml;hnt, deutet ja schon auf eine zweite Anlage hin. Allerdings sprechen die Quellen von einer zweiten Burg die im Ortsgebiet von Spitz zu suchen w&auml;re.<\/p>\n<p>Die Lage der Burg Hinterhaus (und des Burgstalls) wurde an einem entscheidenden, strategisch wichtigen Punkt, gew&auml;hlt. Direkt unterhalb der Burg Hinterhaus f&uuml;hrte ein Weg von der Donau &uuml;ber Friedersbach zum Polanstieg nach B&ouml;hmen; eine uralte Handelsverbindung. Hinterhaus war seit seinem Bestehen der Verwaltungsmittelpunkt der Spitzer Gegend, dem Herzen der Wachau.<\/p>\n<p>Da die Burg eine hohe Bedeutung hatte, waren auch die Inhaber und Lehenstr&auml;ger von Rang und Namen. Zur Zeit der ersten urkundlichen Nennung war Hinterhaus Lehensbesitz der bayrischen Herz&ouml;ge. Von denen nahmen sie die, nicht nur in der Wachau reich beg&uuml;terten, Kuenringer als <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/enzyklopaedie\/afterlehen\/\" target=\"_self\" title=\"Bezeichnet die Weitergabe eines Lehens durch einen Lehnstr&auml;ger, auch Vasall genannt, das dieser selbst von einem Lehnsherren erhielt bzw. ein Lehen aus zweiter Hand. Als Gegenleistung erhielt der Lehnsgeber Dienst und Treue des Lehnsempf&auml;ngers. Die Empf&auml;nger wurden daher auch als Unter- oder Aftervasallen bezeichnet. Sie hatten stets nur das Nutzungs-, nie das Eigentums-Recht an dem&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Afterlehen<\/a>. Diese hatten auch <em>Niederhaus<\/em> zu Lehen (vielleicht die vorhin genannte untere Anlage die derzeit noch unerforscht ist). Die Kuenringer setzten als Burggrafen die Ritter zu Spitz ein. Als die Kuenringer 1355 im Mannesstamme ausstarben kam Hinterhaus an die Wallseer, die bereits 1385 den Pfandbesitz wiederum an die Maissauer &uuml;bergaben. Die Burg war immer wieder Zankapfel, nicht nur weil sie immer noch bayrischer Besitz war. So wird Hinterhaus w&auml;hrend des habsburgischen Bruderkrieges um die Vormundschaft des minderj&auml;hrigen Albrecht V, in dem die Maissauer eine f&uuml;hrende Rolle spielten, 1409 eingenommen und zerst&ouml;rt. Die Herren von Neidegg kamen bereits um 1440 an Hinterhaus, nachdem Herzog Ernst von Bayern die Burg 1438 von Otto IV von Maissau wieder zur&uuml;cknahm (oder mit Gewalt zur&uuml;ckholte, je nach Quellenlage).<\/p>\n<p>Bereits 1463 beweist Burg Hinterhaus ihre St&auml;rke und kann einer Belagerung durch den S&ouml;ldnerf&uuml;hrer Pankraz von Planckenstein erfolgreich standhalten, wird jedoch 1491 (oder 1493?) von ungarischen Truppen eingenommen. Als 1504 alle bayrischen Besitzt&uuml;mer an den &ouml;sterreichischen Landesf&uuml;rsten fallen, war auch Hinterhaus darunter. Dies bedeutete einerseits das Ende der Exterritorialit&auml;t dieses Landstriches und gleichzeitig das Ende der stolzen Burg, denn ab diesem Zeitpunkt war die Burg unbewohnt und verfiel zunehmends. Sie wird kurz darauf sogar als &bdquo;<em>Burgstall<\/em>&ldquo; bezeichnet. Danach folgt eine rascher Besitzerwechsel. Doch die Zeit der T&uuml;rkeneinf&auml;lle verlangte eine erneute Befestigung der ruin&ouml;sen Burganlage und so wird in der ersten H&auml;lfte des 16. Jhdts. Hinterhaus um die bastionsartigen Vorburgen erweitert. Leider wurde 1620 die Burg durch die Landsknechte des kaiserlichen Generals Bouquoy (oder Bucquoy) zerst&ouml;rt und d&uuml;rfte danach endg&uuml;ltig dem Verfall preisgegeben worden sein. Um den <a href=\"http:\/\/geschichte.landesmuseum.net\/index.asp?contenturl=http:\/\/geschichte.landesmuseum.net\/chronik\/chronik_results.asp___detail=init__cid=-1037554023__lex=\" target=\"_blank\">20.3.1620<\/a> hat auch Spitz vier Tage lang Pl&uuml;nderungen durch polnische Hilfstrupopen des Kaisers erlitten und wurde in Brand gesetzt. 1684 wird Hinterhaus als &bdquo;<em>v&ouml;llig eingangen, vnd nur ein L&auml;hres gemauer<\/em>&ldquo; genannt. Warum es in den Franzosenkriegen zu erneuten Zerst&ouml;rungen kam ist unklar, war die Burg zu dieser Zeit doch sicherlich schon sehr ruin&ouml;s und kaum mehr als Flucht- bzw. Verteidigungsort brauchbar. Ab 1871 im Besitz des Wiener B&uuml;rgerspitalfonds, dann 1918 an den Kriegsgesch&auml;digtenfonds, und danach an die &Ouml;sterr. Bundesforste. Seit dem Jahr 1970 ist die Ruine Hinterhaus im Eigentum der MG Spitz und wird seit 1977 vom Spitzer Verkehrsverein vorbildlich betreut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Beschreibung der Ruine Hinterhaus<\/h2>\n<p>Besonders markant an Hinterhaus sind zweifelsohne die vier bastionsartigen Rundt&uuml;rme an den Ecken der langgestreckten Anlage. Sie wurden f&uuml;r den Einsatz von Feuerwaffen und Handfeuerwaffen ausgelegt. Der viereckige Bergfried ist zwar heute durch einen Mauerausbruch im ehemaligen Verlie&szlig; begehbar, besitzt aber immer noch den urspr&uuml;nglichen Hocheinstieg an der der Donau zugewandten S&uuml;dost-Seite. Von diesem Hocheinstieg aus erreicht man den oberen Stock &uuml;ber einen in die Mauerst&auml;rke integrierten Stiegenlauf. Vom oberen Stock f&uuml;hrt heute eine (steile) Metalltreppe zum Umlauf hinter den wehrhaften Zinnen des Bergfrieds. Von hier oben streift der Blick tief ins Donautal, stromaufw&auml;rts und -abw&auml;rts. Auch die Struktur der Ruine Hinterhaus wird von hier oben erkennbar. Die gesamte Anlage ist in deutlich abgegrenzte Bauphasen unterteilt. Hauptburg, die beiden Vorburgen und das Gel&auml;nde rund um die Ruine, das fr&uuml;her ebenfalls mit Vorwerken durchzogen war, sind neben und in den Weinbauterrassen deutlich erkennbar.<\/p>\n<p>Der heutige Besucher kommt entweder direkt &uuml;ber den Spitzer Graben oder vom Schifffahrtmuseum zur Ruine herauf. Beide Wege treffen sich vor der Burg und alle Besucher betreten Hinterhaus zuerst durch ein rundbogiges Tor in der bastionsartig angelegten Vorburg im Nordosten der Anlage. Dieses Tor wurde wahrscheinlich durch ein Au&szlig;en- als auch Innen-Tor gesichert, darauf deuten <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_011.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[398]\">Hinweise am Tor<\/a> selbst. Kommt man in die Vorburg f&auml;llt sofort der gerade bergan f&uuml;hrende Weg an der Ringmauer auf, der schnurstracks zum Bereich unterhalb vom zweiten Tor in die Hochburg f&uuml;hrt. Jedoch kann das zweite Tor &uuml;ber diesen gepflasterten Weg nicht direkt erreicht werden. Zur rechten Seite befinden sich in der Vorburg die ehemaligen Stallungen und ein begehbarer Rundturm. Der linke Rundturm ist versperrt und darin sind die in der Galerie unten gezeigten Rekonstruktionsversuche ausgestellt. Geht man weiter Richtung Hauptburg so passiert man das erw&auml;hnte zweite Tor, das durch eine markante Pechnase gesichert wurde. Hinter dem Tor befindet sich ein zwingerartiger Weg der direkt zum kleinen Hof der Hochburg f&uuml;hrt. Ist man in der Hochburg liegen Palas und Bergfried rechts, links bietet sich bereits ein herrlicher Ausblick auf die Donau und die Weinbauterrassen unter der Burganlage. Hier kann nun entweder die westliche Vorburg mit den Kellerr&auml;umen, oder der Bergfried, Palas und der Brunnen besichtigt werden. Wir entscheiden uns zuerst f&uuml;r einen Aufstieg zur obersten Plattform am Bergfried.<\/p>\n<p>Einst war das Innere des 20 Meter hohen, quadratischen Turmes nur durch den Hocheinstieg an der (vom Angreifer gesch&uuml;tzten) Donauseite erreichbar. Von diesem urspr&uuml;nglichen Zugang 6 Meter &uuml;ber dem Niveau des Hofes in den kreuzgew&ouml;lbten Raum, f&uuml;hrt auch heute noch ein Stiegenaufgang im 2,5 Meter dicken Mauerwerk zum oberen Stockwerk des Turmes, von wo aus der Umlauf hinter den wehrhaften Zinnen &uuml;ber eine (steile) Metalltreppe erklommen werden kann. Hier oben wird die stark gegliederte Anlage erst so richtig &uuml;berschaubar. Weit schweift der Blick durchs Land und belohnt einen f&uuml;r den Aufstieg. <em>Hier oben<\/em> hat man Abstand zur hektischen Welt <em>da unten<\/em>. Der noch in seiner urspr&uuml;nglichen H&ouml;he erhaltene Turm wird wieder durch einen Mauerausbruch im einstigen Verlies verlassen. Wir begeben uns &uuml;ber eine steinerne Br&uuml;cke in den einstigen ersten Stock des Palas. Die hier erhaltenen Mauerreste sind bis zu 10 Meter hoch, die Gesamth&ouml;he des Palas k&ouml;nnte daher 2 bis 3 Stockwerke betragen haben. Dieser letzte erhaltene Raum des Palas (es fehlen auch hier schon zwei Seiten) zeigt zwei rundbogie T&uuml;r&ouml;ffnungen in den ehemaligen Wirtschaftstrakt, der sich n&ouml;rdlich anschlie&szlig;t. Die schweren, tonnengew&ouml;lbten Kellerr&auml;ume des Palas sind teilweise aus dem Fels gehauen. Leider hat sich nur ein Kellerraum erhalten. Dieser wurde mit dem zweiten, angrenzenden durch eine T&uuml;r verbunden und die trennende Wand hatte au&szlig;erdem zwei kleine Fenster von Keller zu Keller. Hier am Palas und am Turm finden sich auch die &auml;ltesten Mauerreste aus der ersten H&auml;lfte des 13. Jhdts.Direkt am Fu&szlig; des Bergfrieds befindet sich der Brunnen, der mit Abstand wichtigste Ort f&uuml;r die Burginsassen w&auml;hrend einer Belagerung. Und Belagerungen hatte Hinterhaus einige zu &uuml;berstehen!.<\/p>\n<p>Wenden wir uns nun der westlichen, bergseitigen Vorburg zu. Sie liegt etwas tiefer als die Hochburg und ist eine &Uuml;berbauung des einstigen Halsgrabens und der urspr&uuml;nglichen Toranlage aus dem 13. Jhdt. Reste davon lassen sich noch im Mauerwerk rekonstruieren. Der Keller erstreckt sich &uuml;ber die gesamte Breite der Vorburg mit Einschlu&szlig; des S&uuml;dturmes. Der einzige, der auch im Keller genutzt werden konnte. Er wurde mit zwei Schie&szlig;scharten versehen. Dieser S&uuml;dturm hat im Erdgescho&szlig; ein sechsteiliges Kuppelgew&ouml;lbe und dar&uuml;ber noch zwei weitere Stockwerke, um den Verteidigern der Burg genug Raum zur Verteidigung zu geben. Obwohl genau hier ein wirksamer Angriff am wahrscheinlichsten war, verband den S&uuml;dturm mit dem gegen&uuml;ber liegenden Turm dieser Vorburg nur eine schwache, zinnengekr&ouml;nte Mauer, die allerdings in der Mitte eine Art Wurferker besitzt. Der dem Berg zugewandte Eckturm hatte daher eine noch wichtigere Funktion als der S&uuml;dturm, war er doch einem Angriff von der Bergseite her als erster ausgesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Sage der Adelheid<\/h2>\n<p>Wie um wohl jede Burg ranken sich auch um Hinterhaus einige, teils gruselige, Sagen und Geschichten. So soll der Geist der verstorbenen Adelheid bis zum heutigen Tag auf Hinterhaus umhergehen. Es wird berichtet, das Adelheid (Adel-Held van Feldsberg), die Gemahlin von Heinrich des Eisernen von Kuenring, dem Herren auf Burg Hinterhaus vor mehr als 600 Jahren, allj&auml;hrlich in den alten Mauern der Ruine erscheinen soll. Denn als Adelheid nach kurzer Ehe verstarb, soll sich Heinrich nicht an das &uuml;bliche Trauerjahr gehalten haben, sondern schon nach wenigen Monaten eine neue Maid zur Frau genommen haben. Als er pl&ouml;tzlich selbst kurz darauf verschied, sahen viele es als Gottesstrafe f&uuml;r sein gar sch&auml;ndliches Vergehen an. Adelheid jedoch zeigt sich seither jedes Jahr in der Todesnacht Heinrichs bei den Fenstern der verfallenen Burg Hinterhaus im schneewei&szlig;en Gewande und winkt mit der Totenhand. Sie kann wegen der Untreue ihres Gatten keine Ruhe finden und man hat sie jammernd rufen geh&ouml;rt: &bdquo;Nit ein Jahr! Nit ein Jahr!&ldquo; Leider konnte auch ein Besuch der Vienna <a href=\"http:\/\/viennaghosthunters.net\/seiten\/hinterhaus.html\" target=\"_blank\">Ghosthunters<\/a> im Zuge der Spuknacht kein Licht in die Sache bringen und so wird Adelheid wohl weiterhin durch die kalten Gem&auml;uder von Hinterhaus geistern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Spitz an der Donau<\/h2>\n<p>Direkt am Fu&szlig;e des Ausl&auml;ufer des Jauerlingmassives, befinden sich einige Restaurants die zum Verweilen einladen. Aber auch das Schifffahrtsmuseum und der Ort Spitz an der Donau selbst sind immer wieder einen Besuch wert. In Spitz gibt es zahlreiche historische Bauten zu entdecken, die von der hohen Bedeutung dieses kleinen Ortes in der Geschichte &Ouml;sterreichs zeugen. Die Geschichte von Spitz ist eng mit jener von Hinterhaus verbunden gewesen, und ist es auch heute noch, da die Ruine nach wie vor ein beliebter Anziehungspunkt f&uuml;r Wanderer und Besucher der Wachau ist.<\/p>\n<p>Zur Zeit der Kelten bereits besiedelt, tritt Spitz im Jahre 865 als &bdquo;<em>Spitzun<\/em>&ldquo; das erste Mal urkundlich in Erscheinung. Ab dem 9. Jhdt. war es, mit der Burg Hinterhaus, im Besitz des Klosters Niederaltaich in Bayern, die es als Schenkung von Karl dem Gro&szlig;en erhielten. K&ouml;nig Ludwig der Deutsche best&auml;tigte sp&auml;ter diese Schenkung des Ortes, der &bdquo;Wahowa&ldquo; genannt wurde <span id=\"idText\">(<i>id est locum, qui nuncupatur Uuahouua<\/i>)<\/span>. Um 1285 wurden die Einwohner von Spitz bereits als &bdquo;<em>B&uuml;rger<\/em>&ldquo; bezeichnet. Herzog Georg von Bayern verlieh Spitz 1480 das Marktrecht. Auf diese weit zur&uuml;ck liegenden Wurzeln verweisen heute noch die bayrischen Rauten im Wappen von Spitz.<\/p>\n<p>Der Markt schmiegt sich in einem Halbbogen an den 1000 Eimer Berg. Dieser bekam seinen Namen, weil hier zuweilen <em>&bdquo;j&auml;hrlich tausend Eimer Wein&ldquo;<\/em> gekeltert wurde, wie es in einer Nachricht von 1785 hei&szlig;t.<\/p>\n<p>Von kriegerischen Zeiten berichtet ua. das sog. Rote Tor. Es stammt aus der Zeit des 30-j&auml;hrigen Krieges, als die Schweden marodierend durchs Land zogen (deshalb auch Schwedentor genannt) und ist heute beliebtes Wander- und <a href=\"http:\/\/www.bergfex.at\/sommer\/niederoesterreich\/touren\/wanderung\/44062,buchberg-rundweg\/\" target=\"_blank\">Ausflugsziel<\/a>. Es ist das letzte erhaltene Befestigungstor von einst sieben Spitzer Stadttoren. Den Namen Rotes Tor erhielt es, als es von den Schweden eingenommen wurde, mit hohem Blutzoll auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><br>\nGemeindeamt Spitz an der Donau<br><a href=\"https:\/\/www.google.at\/maps\/place\/Gemeindeamt+Spitz\/@48.3624264,15.4150309,15z\/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x78f3e007640e7bbc!8m2!3d48.3624264!4d15.4150309\" target=\"_blank\">Hauptstra&szlig;e 15a, 3620 Spitz an der Donau<\/a><br>\nTelefon: +43 (0) 2713 \/ 2248<br>\nFax: +43 (0) 2713 \/ 2248 DW 20<br>\nEmail: <a href=\"mailto:gemeindeamt@spitz-wachau.at\">gemeindeamt@spitz-wachau.at<\/a><br>\nHome: <a href=\"http:\/\/www.spitz-wachau.at\/system\/web\/zusatzseite.aspx?detailonr=224013616\" target=\"_blank\">www.spitz-wachau.at<\/a><\/p>\n<p>Quellenangabe:<\/p>\n<ol><li>Burgen, Waldviertel &amp; Wachau; Karin K&uuml;htreiber, Thomas K&uuml;htreiber, Gerhard Reichhalter; St. P&ouml;lten 2001; S. 364-366<\/li>\n<li>Burgen &amp; Schl&ouml;sser in &Ouml;sterreich; Georg Clam Martinic; 1991; S. 192<\/li>\n<li>Nieder&ouml;sterreichische Burgen; Birken-Reihe; Felix Halmer; 1956; S. 54-55<\/li>\n<li>Von Burg zu Burg in &Ouml;sterreich; Gerhard Stenzel; Wien 1973, S. 184<\/li>\n<li>&Ouml;sterreichs Burgen; Gerhard Stenzel; Wien 1989; S. 110<\/li>\n<li>Nieder&ouml;sterreichische <a href=\"http:\/\/www.imareal.sbg.ac.at\/noe-burgen-online\/result\/burgid\/1989\" target=\"_blank\">Burgendatenbank<\/a><\/li>\n<li>Burgendatenbank <a href=\"http:\/\/www.ms-visucom.de\/cgi-bin\/ebidat.pl?id=1542\" target=\"_blank\">EBIDAT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sagen.at\/texte\/sagen\/oesterreich\/niederoesterreich\/wachau\/ploeckinger\/weisse_frau_hinterhaushtm.html\" target=\"_blank\">Sagen<\/a> der Wachau; Hans Pl&ouml;ckinger; Krems a.d. Donau 1926; Nr. 40; S. 50<\/li>\n<li>Burgen und Schl&ouml;sser in Nieder&ouml;sterreich; Wilfried Bahnm&uuml;ller; 2005; S. 31-32<\/li>\n<li>Ausflugsziel Burgen; Heinz Gerstinger; Wien 1998; S. 185-190<\/li>\n<li>Nieder&ouml;sterreichs <a href=\"http:\/\/geschichte.landesmuseum.net\/index.asp?contenturl=http:\/\/geschichte.landesmuseum.net\/orte\/ortedetail.asp___id=13944\" target=\"_blank\">Orte-Lexikon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.antique-prints.de\/shop\/catalog.php?cat=KAT55&amp;lang=DEU&amp;product=P006341\" target=\"_blank\">Alter Stich<\/a> von 1842<\/li>\n<li>Geschichte von Hinterhaus auf der <a href=\"http:\/\/www.spitz-wachau.at\/system\/web\/zusatzseite.aspx?detailonr=224013616\" target=\"_blank\">Homepage<\/a> von Spitz<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<\/p>\n<!-- index.php -->\n<div\n\tclass=\"ngg-galleryoverview ngg-ajax-pagination-none\"\n\tid=\"ngg-gallery-de622e63dae3a48292966ad522385162-1\">\n\n    \t<div class=\"slideshowlink\">\n        <a 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   title=\"Auf einem zur Donau hin abfallenden Ausl\u00e4ufer des Jauerlingmassivs, genannt Hausberg, liegt inmitten von Weinbergen die Ruine Hinterhaus.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_007_Panorama.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_007_Panorama.jpg\"\n               data-image-id=\"238\"\n               data-title=\"Auf einem zur Donau hin abfallenden Ausl\u00e4ufer des Jauerlingmassivs, genannt Hausberg, liegt inmitten von Weinbergen die Ruine Hinterhaus.\"\n               data-description=\"Auf einem zur Donau hin abfallenden Ausl\u00e4ufer des Jauerlingmassivs, genannt Hausberg, liegt inmitten von Weinbergen die Ruine Hinterhaus.\"\n               data-image-slug=\"ruine_hinterhaus_wachau_007_panorama\"\n               class=\"ngg-fancybox\" 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data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_013.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_013.jpg\"\n               data-image-id=\"244\"\n               data-title=\"Gleich neben dem Tor befindet sich der Zugang zum donauseitigen Rundturm, der leicht aus dem Mauerwerk hervorspringt.\"\n               data-description=\"Gleich neben dem Tor befindet sich der Zugang zum donauseitigen Rundturm, der leicht aus dem Mauerwerk hervorspringt.\"\n               data-image-slug=\"ruine_hinterhaus_wachau_013\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"de622e63dae3a48292966ad522385162\">\n                <img\n                    title=\"Gleich neben dem Tor befindet sich der Zugang zum donauseitigen Rundturm, der leicht aus dem Mauerwerk hervorspringt.\"\n                    alt=\"Gleich neben dem Tor befindet sich der Zugang zum donauseitigen Rundturm, der leicht aus dem Mauerwerk hervorspringt.\"\n                    src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_013.jpg\"\n                    width=\"240\"\n                    height=\"160\"\n                    style=\"max-width:100%;\"\n                \/>\n            <\/a>\n        <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n                            \n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-13\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_014.jpg\"\n               title=\"Das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde der Vorburg transportierte bei Regen das Wasser richtung Tor. Damit es sich hier staute, wurde der Fels an einer Stelle etwas weiter abgetragen (im Bild links der MItte zu sehen), soda\u00df das Wasser unter dem Tor durchrinnen konnte.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_014.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_014.jpg\"\n               data-image-id=\"245\"\n               data-title=\"Das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde der Vorburg transportierte bei Regen das Wasser richtung Tor. Damit es sich hier staute, wurde der Fels an einer Stelle etwas weiter abgetragen (im Bild links der MItte zu sehen), soda\u00df das Wasser unter dem Tor durchrinnen konnte.\"\n               data-description=\"Das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde der Vorburg transportierte bei Regen das Wasser richtung Tor. Damit es sich hier staute, wurde der Fels an einer Stelle etwas weiter abgetragen (im Bild links der MItte zu sehen), soda\u00df das Wasser unter dem Tor durchrinnen konnte.\"\n               data-image-slug=\"ruine_hinterhaus_wachau_014\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"de622e63dae3a48292966ad522385162\">\n                <img\n                    title=\"Das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde der Vorburg transportierte bei Regen das Wasser richtung Tor. Damit es sich hier staute, wurde der Fels an einer Stelle etwas weiter abgetragen (im Bild links der MItte zu sehen), soda\u00df das Wasser unter dem Tor durchrinnen konnte.\"\n                    alt=\"Das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde der Vorburg transportierte bei Regen das Wasser richtung Tor. Damit es sich hier staute, wurde der Fels an einer Stelle etwas weiter abgetragen (im Bild links der MItte zu sehen), soda\u00df das Wasser unter dem Tor durchrinnen konnte.\"\n                    src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_014.jpg\"\n                    width=\"240\"\n                    height=\"160\"\n                    style=\"max-width:100%;\"\n                \/>\n            <\/a>\n        <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n                                    <br style=\"clear: both\" \/>\n                    \n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-14\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_015.jpg\"\n               title=\"Ober dem Tor sind einige eckige Ausnehmungen im Mauerwerk erkennbar. Es k\u00f6nnte sich hier um die L\u00f6cher f\u00fcr die St\u00fctzbalken eines Wehrganges handeln.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_015.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_015.jpg\"\n               data-image-id=\"246\"\n               data-title=\"Ober dem Tor sind einige eckige Ausnehmungen im Mauerwerk erkennbar. Es k\u00f6nnte sich hier um die L\u00f6cher f\u00fcr die St\u00fctzbalken eines Wehrganges handeln.\"\n               data-description=\"Ober dem Tor sind einige eckige Ausnehmungen im Mauerwerk erkennbar. Es k\u00f6nnte sich hier um die L\u00f6cher f\u00fcr die St\u00fctzbalken eines Wehrganges handeln.\"\n               data-image-slug=\"ruine_hinterhaus_wachau_015\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"de622e63dae3a48292966ad522385162\">\n                <img\n                    title=\"Ober dem Tor sind einige eckige Ausnehmungen im Mauerwerk erkennbar. Es k\u00f6nnte sich hier um die L\u00f6cher f\u00fcr die St\u00fctzbalken eines Wehrganges handeln.\"\n                    alt=\"Ober dem Tor sind einige eckige Ausnehmungen im Mauerwerk erkennbar. Es k\u00f6nnte sich hier um die L\u00f6cher f\u00fcr die St\u00fctzbalken eines Wehrganges handeln.\"\n                    src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/thumbs\/thumbs_Ruine_Hinterhaus_Wachau_015.jpg\"\n                    width=\"240\"\n                    height=\"160\"\n                    style=\"max-width:100%;\"\n                \/>\n            <\/a>\n        <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n                            \n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-15\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine_hinterhaus_noe\/Ruine_Hinterhaus_Wachau_016_Vorburg.jpg\"\n               title=\"Blick durch die Vorburg. Links die donauseitge Wehrmauer. In der Mitte die ehemaligen Stallungen. 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