{"id":3445,"date":"2018-04-04T05:08:19","date_gmt":"2018-04-04T04:08:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/?p=3445"},"modified":"2018-04-04T05:08:55","modified_gmt":"2018-04-04T04:08:55","slug":"ruine-haichenbach-das-kerschbaumer-schloessl-ooe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/2018\/04\/04\/ruine-haichenbach-das-kerschbaumer-schloessl-ooe\/","title":{"rendered":"Ruine Haichenbach &#8211; das Kerschbaumer Schl\u00f6ssl O\u00f6"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3464\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3464\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3464 size-large\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_016-1024x683.jpg\" alt=\"Ruine Haichenbach - Kerschbaumer-Schloessl\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_016-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_016-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_016-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_016.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\"><p id=\"caption-attachment-3464\" class=\"wp-caption-text\"><strong><em>Die Ruine Haichenbach ist touristisch gut erschlossen und auch f&uuml;r Familien mit Kinderwagen leicht zu erreichen. Der Turm der Ruine wurde gesichert und ist durch eine Stahltreppe begehbar. Vom Turm aus bietet sich eine beeindruckende Rundumsicht ins Donautal.<\/em><\/strong><\/p><\/div>\n<h2>Ruine Haichenbach (Kerschbaumer Schl&ouml;ssl)<\/h2>\n<p>An einem der sch&ouml;nsten Wanderwege der Donauregion liegt an strategisch einmaliger Position die Ruine Haichenbach, auch Kerschbaumer Schl&ouml;ssl genannt. Vom Turm der sanierten Ruine bietet sich dem Besuch ein beeindruckender Rundumblick ins Donautal. Die Schl&ouml;gener Schlinge mit dem regen Schiffsverkehr liegt den Besuchern zu F&uuml;&szlig;en, wie einst den hier gef&uuml;rchteten Raubrittern. Die Ruine Haichenbach kann als sehr familientauglich bezeichnet werden, vor allem l&auml;sst sie sich auch mit einem Kinderwagen leicht erreichen. Parken kann man bis 700m vor der Ruine und dann auf einem gut ausgebauten Forstweg am H&ouml;henr&uuml;cken direkt bis vor die ehemalige Burganalage spazieren (Gehzeit rd. 20 Minuten). Schon hier zeigt sich, warum das Kerschbaumer Schl&ouml;ssl als eine der aussichtsreichen Ruinen im Donauraum bekannt ist.<\/p>\n<p>Besucher wandern vorbei an tw. hohen Felsen bis direkt vor die Burg. Fast unerwartet steht sie pl&ouml;tzlich vor einem. Der Turm ragt majest&auml;tisch in den Himmel und das direkt unterhalb liegende Torgeb&auml;ude wirkt immer noch abschreckend und wehrhaft. Doch die kriegerischen, dunklen Zeiten sind schon lange vorbei und so empf&auml;ngt einen die Vorburg als offener, weitl&auml;ufiger Bereich, der leider nahezu keine Mauerreste einer inneren Bebauung mehr aufweist. Selbst die noch immer nahezu geschlossene Ringmauer um das Burgareal ist stellenweise noch meterhoch, zum gr&ouml;&szlig;ten Teil jedoch nur mehr sp&auml;rlich wahrnehmbar. In der Vorburg f&auml;llt besonders die kreisrunde Vertiefung auf, die als Brunnen oder Zisterne gedeutet wird. Wie beschwerlich das Leben auf der Burg vor dem Brunnenbau 1450 wohl gewesen sein mag, ist nur schwer vorstellbar.<\/p>\n<p>Am s&uuml;dlichsten Ende der einstigen Vorburg mit rd 20 x 80 m Gr&ouml;&szlig;e, liegt an einem idyllischen Platz ein 7-g&auml;ngiges Steinlabyrinth. Vor allem Kindern macht es gro&szlig;en Spa&szlig;, das Labyrinth zu begehen. Von hier aus f&uuml;hrt ein Wanderweg\/Steig zur Donau hinab. Er m&uuml;ndet an der Radf&auml;hre bei der Fr&uuml;hst&uuml;ckspension samt <a href=\"http:\/\/www.radfaehre.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mostheurigen<\/a> der Fam. Pumberger. Gut m&ouml;glich, dass dieser Steig bereits seit Jahrhunderten genutzt wird. Wer ihn begeht, k&ouml;nnte durchaus einer Smaragdeidechse oder einem Uhu begegnen. Sie besiedeln die Donauleitn mit ihren W&auml;ldern aus lichten Kiefer- und Eichenbest&auml;nden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_3455\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3455\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3455\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007-1024x683.jpg\" alt=\"Ruine Haichenbach - Kerschbaumer-Schloessl\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\"><p id=\"caption-attachment-3455\" class=\"wp-caption-text\"><strong><em>Der begehbare Turm der Ruine Haichenbach zeugt nicht nur von der regen Baut&auml;tigkeit an der urspr&uuml;nglich kleinr&auml;umigen Anlage. Er wurde 2002 durch den heutigen Besitzer Georg Stradiot umfassend saniert und wieder begehbar gemacht. Von hier oben bietet sich den Besuchern ein wunderbarer Ausblick ins Donautal und zur Schl&ouml;gener Schlinge.<\/em><\/strong><\/p><\/div>\n<h2>Zur Baugeschichte der kleinen Burg<\/h2>\n<p>Die Burg Haichenbach lag an einer strategisch immens g&uuml;nstigen Position unterhalb der Burg Marsbach und direkt oberhalb der Schl&ouml;gener Schlinge. Von hier konnten immer schon Schiffe beobachtet werden, die den Donaustrom befuhren. So weckte die Burg rasch Begehrlichkeiten. Es d&uuml;rfte sich zu dieser Zeit aber noch um eine r&auml;umlich sehr begrenzte Burg gehandelt haben, die sich vmtl. auf das Areal der heutigen Kernburg samt dem markanten Turm erstreckte. M&ouml;glicherweise stand zu erst auch nur der Turm. Darauf deutet die Baunaht zu dem an den Turm anschlie&szlig;enden Mauerwerk. Diese Kernburg hat kurioserweise die Form eines Schiffbugs und wurde direkt auf hohen aber schmalen, seitlich abgeschrofften Felsen erbaut. Durch die Lage auf einem Felsen &uuml;berh&ouml;ht der Turm das umliegende Areal bei weitem und verleiht der Anlage ihren wehrhaften Charakter, auch wenn neben dem Turm nur mehr das nun bedeckte Tor und die Ringmauer vorhanden sind. Da der Turm direkt ober dem Halsgraben steht, sch&uuml;tzte er gleichzeitig den hinter ihm liegenden Burgbereich und ersetzte auch eine hier ansonsten notwendig gewesene Schildmauer.<\/p>\n<p>Die urspr&uuml;ngliche, romanische Anlage, d&uuml;rfte im Familienstreit der Haichenbacher mit den Marsbachern demoliert worden sein. Das konnte wohl auch nicht der tiefe Halsgraben am Fu&szlig;e des Turmes abwenden. Und auch das Haupttor mit ehemaliger Doppelwippzugbr&uuml;cke konnte die Angreife nicht davon abhalten, die Burg zu zerst&ouml;ren. Gesichert ist jedoch, dass es 1274 zu einer weitgehenden Erneuerung der damals noch kleinen Burg, einhergehend mit einem Ausbau der Anlage kam. Der Turm wurde aufgestockt. Von zuerst einem auf nun drei Stockwerke. In diese Zeit f&auml;llt auch die Erbauung des aufallenden Erker auf vier wundersch&ouml;nen Doppelkonsolen an der dem Besucher zugewandten Nordseite des Turmes. Bauabrechnungen belegen eine Entstehung zwischen 1429 und 1450. Der heutige Zugang zum Turm erfolgt durch einen ebenerdigen Ausbruch &uuml;ber die Kernburg. Der urspr&uuml;ngliche H&ouml;heneinstieg in den Turm liegt an der Ostseite und ist w&auml;hrend des Aufstieges im Inneren deutlich zu sehen. Die unteren Bereiche des Turmes besitzen lediglich Lichtschlitze und ein liegendes Rechteckfenster. Auffallend am Turm ist seine geringe Mauerst&auml;rke von rd. 90 cm. Besonders an der dem Angreifer zugewandten Nordseite h&auml;tte die Mauerst&auml;rke doch gravierend m&auml;chtiger sein m&uuml;ssen. Auch die Lage des Tores, an der linken Seite des Turms, l&auml;sst im burgenkundlichen Betrachter Fragen aufkommen. Denn hatte ein Angreifer das Torhaus einmal passiert, konnte er seine durch das Schild gesch&uuml;tzte linke Seite dem Abwehrfeuer der Turmbesatzung zuwenden, w&auml;hrend er mit dem Schwert in der rechten Hand zur Bek&auml;mpfung der Wachmannschaft im Vorburgbereich ansetzen konnte.<\/p>\n<p>Die Vorburg ist nahezu frei von Resten einer festen Bebauung. Lediglich die kreisrunde Vertiefung die vmtl. von der ehemaligen Zisterne stammt und ein Schalenturm an der Ostseite der Ringmauer sind f&uuml;r Burgeninteressierte erw&auml;hnenswert. Vom s&uuml;dlichsten Teil der Vorburg, die durch einen verflachten Graben vom abfallenden Felsgrat getrennt wurde, kann ein Rundgang um die Burg entlang der Ringmauer erfolgen. Das gesamte Burgareal bedeckt eine Gesamtfl&auml;che von 1450 m&sup2;, wenngleich auf die Kernburg davon lediglich 270 m&sup2; entfallen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_3459\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3459\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3459\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_011-1024x683.jpg\" alt=\"Ruine Haichenbach - Kerschbaumer-Schloessl\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_011-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_011-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_011-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_011.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\"><p id=\"caption-attachment-3459\" class=\"wp-caption-text\"><strong><em>Die einstige Ringmauer umzieht auch heute noch die gesamte Burganlage. Sie weist heute keinerlei architektonischen Details mehr auf; lediglich an der Ostseite ist der Stumpf eines in den Mauerverband integrierten Rundturm zu sehen.<br><\/em><\/strong><\/p><\/div>\n<h2>Die Besitzer der Ruine Haichenbach<\/h2>\n<p>Die erste Erw&auml;hnungen des Namen Haichenbach liegt mit der urkundlichen Nennung der Br&uuml;der Otto I. und Wernher von Eichenbach vor. Es waren Verwandte der Burgv&ouml;gte von Falkenstein an der Ranna und Ministeriale der Passauer Bisch&ouml;fe. In der ersten H&auml;lfte des 13. Jhdts. bekleideten deren Nachkommen das erbliche Ehrenamt des Hofmarschalls des Passauer Bistums. Zu dieser Zeit hoch angesehene &Auml;mter! Der Sohn von Otto I. von Eichenbach nannte sich bereits nach der Burg, Otto von Haichenbach. 1253 traten in Verbindung mit dem Kloster Schl&auml;gl die Witwe Mathilde von Kunrad von Haichenbach und ihr Sohn Wernher auf. Als der Witigone Wok von Rosenberg es auf die Burg an der Donau abgesehen hatte, verkaufte ihm Rudlin von Haichenbachsein bisch&ouml;fliches Lehen der Herrschaft Haichenbach. Sicherlich wusste der Bischof genau, dass die m&auml;chtigen Witigonen mit dieser strategisch wichtigen Burg an der Donau den Waren- und Handelsverkehr an der Donau nicht nur einsehen, sondern vermutlich auch kontrollieren und behindern konnten und w&uuml;rden. Also beeinspruchte er den Handel zwischen dem Witigonen und dem Haichenbacher und hatte Erfolg. Der Verkauf musste durch einen Schiedsspruch vom 16. April 1259 r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden und die Gefahr schien f&uuml;rs erste gebannt.<\/p>\n<p>Doch die Haichenbacher selbst waren auch ein streitlustiger Haufen. Sie waren 1268 in einen Familienstreit mit den Marsbachern verwickelt, wobei sie allerdings den K&uuml;rzeren zogen und die damals sicherlich r&auml;umlich begrenzte, romanische Burg aus dem 12. Jhdt. weitgehend zerst&ouml;rt wurde. Die Passauer Bisch&ouml;fe sahen zunehmends, dass es besser w&auml;re, selbst die Herrschaft &uuml;ber die Burg auszu&uuml;ben. Also kauften sie zwischen 1303 bis 1337 den Besitz der Haichenbacher st&uuml;ckchenweise auf. Kurz vor seinem Tode verkaufte Rudl von Haichenbach den letzten Rest seines Familienbesitzes um 200 Pfd. dem Bischof Albrecht von Bayern, soda&szlig; 1337 die Herrschaft zur G&auml;nze in der Hand&nbsp; der Passauer Bisch&ouml;fe lag.<\/p>\n<p>Der Passauer Bischof lie&szlig; die vernachl&auml;ssigte Burg wieder instandsetzen und verpf&auml;ndete die Herrschaft bereits 1374 an die Grafen von Schaunburg. Diese verspielten aber in der Schaunburger Fehde die Gunst der Habsburger und so mussten die Schaunburger alle Satzbriefe die sie vom Passauer Bischof &uuml;ber ihre Burgen und Festen an der Donau erhalten haben,dem Habsburger ausliefern. Der Habsburger Herzog Albrecht III. lie&szlig; sich die R&uuml;ckgabe der passauischen Donauburgen an den Bischof von Passau mit stattlichen 8.000 Pfund Pfenningen abl&ouml;sen. Der Passauer Bischof Leonhard setzte in Folge Heinrich Nothaft als Pfleger ein und lie&szlig; ihm nach 1429 dem Turm ein drittes Gescho&szlig; aufsetzen. Er war es auch, der einen Brunnen ausschachten lie&szlig;, wobei es sich auch um eine Zisterne gehandelt haben kann. Die muldenartige, kreisrunde Vertiefung in der Vorburg k&ouml;nnte den Hinweis auf die Lage geben.<\/p>\n<p>Nach einigen friedlichen Jahren begann sich aber der geschichtliche Horizont um die Burg Haichenbach zu verdunkeln. Der Sohn von Heinricht Nothaft versuchte, durch die umfassenden Baut&auml;tigkeiten seines Vaters ein Erbrecht auf die Burg durchzusetzen, was ihm zwar nicht gelang, doch blieb er bis zu seinem Tode 1486 auf der Burg. Als im Jahre 1491 Simon Oberhaimer die Herrschaft als Leibgedinge auf Lebenszeit erhielt, begannen die Zeiten rauher zu werden f&uuml;r die Handelstreibenden auf der Donau. Es ist von einer langen Kette zu lesen, die angeblich &uuml;ber die Donau gespannt wurde, um die Kaufleute mit ihren Schiffen zu stoppen und auszupl&uuml;ndern.<\/p>\n<p>Nach zahlreichen Beschwerden von Schiffsleuten wegen willk&uuml;rlich eingehobenen Mautgeb&uuml;hren wird dem Simon Oberhaimer die Burg Haichenbach 1516 wieder abgel&ouml;st. Zu gro&szlig; war wohl die Versuchung, durch &Uuml;berf&auml;lle schnelle Beute zu machen. 1529 wird die Verwaltung nach Marsbach verlegt und die Burg dem Verfall und der Natur &uuml;berlassen.<\/p>\n<p>Nachdem, ja man kann sagen, jahrhundertelang nur die in den umliegenden W&auml;ldern leben Wildtiere die Ruine als Wohnraum nutzten, wurden 1984-1988 durch einen &ouml;rtlichen Burgverein erste Sicherungsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt. Der Torturm erhielt sein heutiges Dach, das Mauerwerk tw. rekonstruiert. Die prim&auml;re Schl&uuml;sselscharte im Torturm verweist auf das 15. Jhdt., auch wenn die Erbauung des Torturmes manchmal in die Zeit um 1300 gesetzt wird. Eine umfassende, und dringend notwendige, Sanierung ab dem Jahre 2000 durch den heutigen Besitzer Georg Stradiot konnte 2002 abgeschlossen werden. Daf&uuml;r allen Beteiligten ein gro&szlig;es Dankesch&ouml;n! Seit her ist die Ruine wieder gefahrlos begehbar und Ziel vieler Familien und Wanderer, die die tolle Aussicht in das Naturspektakel Schl&ouml;gener Schlinge von hier oben genie&szlig;en.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_3459\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3459\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3459\" src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_031-1024x648.jpg\" alt=\"Ruine Haichenbach - Kerschbaumer-Schloessl\" width=\"700\" height=\"467\"><p id=\"caption-attachment-3459\" class=\"wp-caption-text\"><strong><em>Von der Ruine Haichnebach hat man einen einmaligen Ausblick ins Donautal. Da die Burgen Rannariedl und Marsbach stromaufw&auml;rts in Privatbesitz sind, ist Haichenbach die einzige M&ouml;glichkeit derartige Ausblicke zu genie&szlig;en.<br><\/em><\/strong><\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Sagen zur Ruine Haichenbach<\/h2>\n<p>Allerlei Sagen ranken sich um diesen lange Zeit vergessenen Ort hoch ober der Schl&ouml;gener Schlinge. Das Wissen um die Burg war verloren, und so nannten die Leute die Ruine nach einem nahe der Burg liegenden Bauernhof Kerschbaumer Schl&ouml;ssl. Freilich, die Sage kann auch zu diesem kuriosen Namen etwas berichten. Kerschbaum ist (in Ober&ouml;sterreich) umgangssprachlich f&uuml;r Kirschbaum. Und von so einem Kirschbaum, erz&auml;hlt die Sage:<\/p>\n<p>Die Sagen berichten von einem Burgherr, der mit einer Schar finsterer Gesellen den Kaufleuten mit ihren wertvollen Ladungen auflauerte und sie &uuml;berfiel. Zur &bdquo;Gewinnmaximierung&ldquo; wurde auch von Entf&uuml;hrungen nicht zur&uuml;ckgeschreckt. So soll der r&auml;uberische Burgherr einst mit seinen Knechten einen Kaufmann gefangen genommen und auf seiner Burg festgesetzt haben. Er wollte ihn erst gegen Zahlung eines L&ouml;segeldes wieder freilassen. Der Gefangene jedoch schwor Rache f&uuml;r diese gemeine Tat und steckte seine ganzen Rachegef&uuml;hle in einen Kirschkern, den er durch die Gitterst&auml;be des Fensters nach drau&szlig;en spuckte. Viele Jahre sp&auml;ter, der Gefangene von damals war l&auml;ngst verstorben, war aus dem einstigen Kirschkern ein stattlicher Kirschbaum gewachsen, direkt an der Ringmauer. &Uuml;ber diesen Baum kletterten Angreifer, die die Burg erst&uuml;rmen wollten. Sie t&ouml;teten den Raubritter samt seinen finsteren Gesellen und zerst&ouml;rten die Burg, auf das nie mehr jemand von hier aus die Kaufleute mit ihren Schiffen &uuml;berfallen m&ouml;ge. Somit ging der Rachegedanke des Gefangenen doch noch in Erf&uuml;llung und der Rauritter erhielt seine gerechte Strafe.<\/p>\n<p>Professor Fritz Winkler, ein &ouml;sterreichischer P&auml;dagoge und Heimatforscher (&dagger; 1931), hielt eine weitere Sage, die der &bdquo;Baumlangen von Haichenbach&ldquo; f&uuml;r die Nachwelt fest (<a href=\"http:\/\/www.sagen.at\/texte\/sagen\/oesterreich\/oberoesterreich\/div\/dasraubgut.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sage.at<\/a>). So ranken sich bis heute Sagen und Legenden um diese kleine, doch f&uuml;r die regionale Geschichte nicht minder wichtige Burg Haichenbach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakt Gemeindeamt Hofkirchen:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.google.at\/maps\/place\/Schlo%C3%9Fpl.+7a,+4655+Vorchdorf\/@48.0033206,13.9206614,17z\/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4773faefa46aac81:0xdd70c981908c8b5!8m2!3d48.0033206!4d13.9228501\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dorf<\/a><br>\n4142 Hofkirchen im M&uuml;hlkreis<br>\nTelefon Gemeinde: +43 (0) 7285 7011<br>\nHome: <a href=\"http:\/\/www.hofkirchen.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hofkirchen.at<\/a><br>\nEmail: <a href=\"mailto:gemeindeamt@hofkirchen.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gemeindeamt@hofkirchen.at<\/a><\/p>\n<p><strong>Quellen:<br><\/strong>1) Oskar Hille; Burgen und Schl&ouml;sser von Ober&ouml;sterreich; Verlag Ennsthaler; 1992; S.77<br>\n2) Burgen und Schl&ouml;sser in Ober&ouml;sterreich; Herbert Erich Baumert &amp; Georg Gr&uuml;ll; Birken-Verlag; 1983; S. 67<br>\n3) Burgen und Schl&ouml;sser in Ober&ouml;sterreich; Norbert Grabherr; O&Ouml; Landesverlag; 1970; S. 343<\/p>\n<p><strong>Online Quellen:<br><\/strong>1) <a href=\"http:\/\/www.ms-visucom.de\/cgi-bin\/ebidat.pl?id=1570\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eintrag in der EBIDAT<\/a><strong><br><\/strong>2)&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.hofkirchen.at\/Buergerservice\/Geschichtliches\/Burgruine_Haichenbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeinde-Homepage mit Fotos der Renovierungsarbeiten<\/a><br>\n3)&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgruine_Haichenbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia-Eintrag<br><\/a>4) <a href=\"http:\/\/www.burgen-austria.com\/archive.php?id=416\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Burgen-Austria<\/a><br>\n5) <a href=\"http:\/\/www.taterman.at\/burg-haichenbach-das-kreschbaumerschloessel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Taterman<\/a><\/p>\n<!-- index.php -->\n<div\n\tclass=\"ngg-galleryoverview ngg-ajax-pagination-none\"\n\tid=\"ngg-gallery-527b8134b03cd0a66fc2d0aec05c83ec-1\">\n\n    \t<div class=\"slideshowlink\">\n        <a href='http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/2018\/04\/04\/ruine-haichenbach-das-kerschbaumer-schloessl-ooe\/nggallery\/slideshow'>&#091;Zeige eine Slideshow&#093;<\/a>\n\t\t\n\t<\/div>\n\t\t\t<!-- Thumbnails -->\n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-0\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_001.jpg\"\n               title=\"Graben am H\u00f6henr\u00fccken vor der Ruine Haichenbach\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_001.jpg\"\n               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Mit ihr fand auch die Errichtung dieses Erkers auf vier Doppelkonsolen an der Nordseite statt.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007.jpg\"\n               data-image-id=\"953\"\n               data-title=\"In die Um- und Ausbauphase zw. 1429 und 1450 f\u00e4llt die Aufstockung des Turmes. Mit ihr fand auch die Errichtung dieses Erkers auf vier Doppelkonsolen an der Nordseite statt.\"\n               data-description=\"In die Um- und Ausbauphase zw. 1429 und 1450 f\u00e4llt die Aufstockung des Turmes. Mit ihr fand auch die Errichtung dieses Erkers auf vier Doppelkonsolen an der Nordseite statt.\"\n               data-image-slug=\"ruine_haichenbach_kerschbaumer-schloessl_007\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"527b8134b03cd0a66fc2d0aec05c83ec\">\n                <img\n                    title=\"In die Um- und Ausbauphase zw. 1429 und 1450 f\u00e4llt die Aufstockung des Turmes. Mit ihr fand auch die Errichtung dieses Erkers auf vier Doppelkonsolen an der Nordseite statt.\"\n                    alt=\"In die Um- und Ausbauphase zw. 1429 und 1450 f\u00e4llt die Aufstockung des Turmes. Mit ihr fand auch die Errichtung dieses Erkers auf vier Doppelkonsolen an der Nordseite statt.\"\n                    src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_007.jpg\"\n                    width=\"240\"\n                    height=\"160\"\n                    style=\"max-width:100%;\"\n                \/>\n            <\/a>\n        <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n                            \n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-7\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_008.jpg\"\n               title=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_008.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_008.jpg\"\n               data-image-id=\"954\"\n               data-title=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-description=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-image-slug=\"ruine_haichenbach_kerschbaumer-schloessl_008\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"527b8134b03cd0a66fc2d0aec05c83ec\">\n                <img\n                    title=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n                    alt=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. 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Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_009.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_009.jpg\"\n               data-image-id=\"955\"\n               data-title=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-description=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n               data-image-slug=\"ruine_haichenbach_kerschbaumer-schloessl_009\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"527b8134b03cd0a66fc2d0aec05c83ec\">\n                <img\n                    title=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n                    alt=\"Die Ostseite des Turmes. Er wurde in mehrere Bauphasen errichtet. Die L\u00fccke zum Felsen rechts wurde sp\u00e4ter mit einer angelehnte Mauer geschlossen, wie die Baunaht zeigt.\"\n                    src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_009.jpg\"\n                    width=\"240\"\n                    height=\"160\"\n                    style=\"max-width:100%;\"\n                \/>\n            <\/a>\n        <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n                            \n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-9\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\" >\n\t\t\t\t        <div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n            <a href=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_010.jpg\"\n               title=\"Neben dem markanten Turm samt dem angeschlossenen Torbau, ist nur noch die umlaufende Ringmauer rudiment\u00e4r vorhanden.\"\n               data-src=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_010.jpg\"\n               data-thumbnail=\"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ruine-haichenbach\/thumbs\/thumbs_Ruine_Haichenbach_Kerschbaumer-Schloessl_010.jpg\"\n               data-image-id=\"956\"\n               data-title=\"Neben dem markanten Turm samt dem angeschlossenen Torbau, ist nur noch die umlaufende Ringmauer rudiment\u00e4r vorhanden.\"\n               data-description=\"Neben dem markanten Turm samt dem angeschlossenen Torbau, ist nur noch die umlaufende Ringmauer rudiment\u00e4r vorhanden.\"\n               data-image-slug=\"ruine_haichenbach_kerschbaumer-schloessl_010\"\n               class=\"ngg-fancybox\" rel=\"527b8134b03cd0a66fc2d0aec05c83ec\">\n                <img\n                    title=\"Neben dem markanten Turm samt dem angeschlossenen Torbau, ist nur noch die umlaufende Ringmauer rudiment\u00e4r 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