{"id":440,"date":"2016-08-15T18:16:10","date_gmt":"2016-08-15T17:16:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/?post_type=encyclopedia&#038;p=440"},"modified":"2016-08-16T05:29:09","modified_gmt":"2016-08-16T04:29:09","slug":"fl-gulden","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/enzyklopaedie\/fl-gulden\/","title":{"rendered":"fl. (Gulden)"},"content":{"rendered":"<p>Der Gulden war urspr&uuml;nglich die Bezeichnung einer Goldm&uuml;nze (Florentiner Fiorono d&acute;oro). fl war die umg&auml;ngliche Abk&uuml;rzung der W&auml;hrung Florin (Herkunft Florenz), wo er 1252 erstmal gepr&auml;gt war. Von Florenz aus entwickelte sich im sp&auml;ten Mittelalter das Geldwesen und das pr&auml;gte Mitteleuropa so stark, dass zahlreiche Staaten diese &bdquo;W&auml;hrungsabk&uuml;rzung&ldquo; &uuml;bernahmen.<\/p>\n<p>Aufgrund des Wiener M&uuml;nzvertrages wurde 1858 im Kaisertum &Ouml;sterreich der Taler vom Gulden ersetzt. Der Wechselkurs betrug 1 Konventionstaler = 2 Gulden. Unterteilt wurde der Gulden in 100 Neukreuzer (vor 1857 war 1 Gulden = 60 Kreuzer). Er wurde im Gegensatz zum Taler bereits im Dezimalsystem gerechnet. Ab 1867 war der Gulden die W&auml;hrung von &Ouml;sterreich-Ungarn, wenngleich f&uuml;r die L&auml;nder der Ungarischen Krone ab 1868 eigene Guldenm&uuml;nzen mit der Bezeichnung Forint gepr&auml;gt wurden. Obwohl bereits 1892 durch die Krone ersetzt, war der Gulden dennoch bis 1900 im Umlauf. Der Wechselkurs betrug 1 Gulden = 2 Kronen.<\/p>\n<p>Abhandlung &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.familienkunde.at\/Lexikon_Waehrung_Geld\" target=\"_blank\">Kaufkraft historischer W&auml;hrungen in &Ouml;sterreich<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gulden war urspr\u00fcnglich die Bezeichnung einer Goldm\u00fcnze (Florentiner Fiorono d\u00b4oro). fl war die umg\u00e4ngliche Abk\u00fcrzung der W\u00e4hrung Florin (Herkunft Florenz), wo er 1252 erstmal gepr\u00e4gt war. Von Florenz aus entwickelte sich im sp\u00e4ten Mittelalter das Geldwesen und das pr\u00e4gte&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"template":"","encyclopedia-tag":[93,89,91,90,92,94,95],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia\/440"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/encyclopedia"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"encyclopedia-tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.burgenkunde.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia-tag?post=440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}